Hin und wieder kommt es vor, dass der Update Manager Fehler anzeigt, nicht auf den Klick reagiert und einfach nicht mit dem Installieren von Updates beginnt, oder anderen Fehlermeldungen zum Abbruch der Prozedur führen.
Es lohnt sich, an dieser Stelle auf die Kommandozeile zu wechseln und folgende Befehle auszuführen. Verschiedene Probleme können die Ursache für das Problem sein, deshalb folgt hier ein breitspektrale Lösung für verschiedene Ursachen. ;)
Schritt 1
Terminal öffnen (z.B. über STRG + ALT + T)
sudo rm -rf /var/lib/apt/lists/*
sudo rm /var/lib/apt/lists/lock
sudo apt-get clean
sudo apt-get update
sudo apt-get upgrade
Wenn Ihr es einfach per Copy & Paste einfügen wollt, nehmt einfach die folgende Zeile.
sudo rm -rf /var/lib/apt/lists/* && sudo rm /var/lib/apt/lists/lock && sudo apt-get clean && sudo apt-get update && sudo apt-get upgrade
Wem diese Lösung geholfen hat, kann mir ja einen kurzen Kommentar hinterlassen oder sich auch mal neues "Ubuntu Linux Cheat Sheet" ansehen.
Dieser Blog beschäftigt sich mit typischen Problemen unter Linux - ich speichere hier auch manche Problemlösungen für OSX und Windows aus
Dienstag, Mai 29, 2012
Sonntag, Mai 27, 2012
Trial Software mit Virtual Box umgehen
Trial Versionen besitzen leider die unangenehme Eigenschaft, irgendwann ihre Arbeit einzustellen, nämlich dann, wenn die Zeit der Nutzung abgelaufen ist. Mit Hilfe einer Trial Software-Installation in einer VirtualBox umgehen einige Anwender diese Beschränkung.
Sie gehen dabei folgendermaßen vor:
1. Schritt
Man öffnet einen Texteditor (z.B. gedit) und kopiert folgendes Perl Skript in die neue Datei. Der Ausdruck "Windows 7" muss durch den Titel der virtuellen Maschine in der Management-Oberfläche ersetzt werden, damit das Skript kurz nach dem Setzen der BIOS-System-Zeit der virtuellen Box auch die richtige Maschine startet.
Man speichert die Datei dann als "start-virtual-box.pl" am Besten ins Home-Verzeichnis.
#!/usr/bin/perl -w
use strict;
use Date::Manip;
my $start = join(' ', @ARGV);
my $sdate = ParseDate($start);
my $edate = ParseDate("now");
my $sepoch = UnixDate($sdate, "%s");
my $eepoch = UnixDate($edate, "%s");
my $msec = -1000 * ($eepoch - $sepoch);
system ("VBoxManage modifyvm \"Windows 7\" --biossystemtimeoffset $msec");
system ("VBoxManage startvm \"Windows 7\"");
2. Schritt
Nun muss man im Normalfall noch das Perl Modul "Date::Manip" installieren.
Dazu öffnet man das Terminal. Dann gibt man folgendes ein:
sudo cpan
In der CPAN Konsole gibt man jetzt folgendes ein.
install Date::Manip
Alle Nachfragen mit "yes" bestätigen.
Dann beenden mit:
quit
3. Schritt
Jetzt kann das Skript folgendermaßen aufgerufen werden.
./start-virtual-box.pl 2 month ago
oder
./start-virtual-box.pl 2011-01-01
Oracle / Sun Java in Ubuntu installieren
Von Zeit zu Zeit tragen bei meiner Arbeit Probleme mit dem in den Browsern unter Ubuntu verwendeten IceTea Plugin auf, die sich dadurch lösen lassen, dass man das offizielle Java Runtime Environment installiert.
Ein extrem hilfreiches Skript wird von flexiondotorg auf github bereitgestellt.
Die Schritte zur Installation sind mit dem Skript folgende:
Schritt 1
Terminal öffnen und danach diese Befehle ausführen:
wget https://github.com/flexiondotorg/oab-java6/raw/0.2.1/oab-java6.sh
chmod +x oab-java6.sh
sudo ./oab-java6.sh
Dadurch wird das Paket heruntergeladen und den lokalen Paketquellen hinzugefügt.
Schritt 2
Jetzt erfolgt die tatsächliche Installation
sudo sudo apt-get install sun-java6-jre
Prüfungen
Jetzt kann man prüfen, welche Java Umgebungen das System kennt.
Eine Übesicht bekommt man mit
update-java-alternatives -l
Ausgabe:
java-6-openjdk 1061 /usr/lib/jvm/java-6-openjdk
java-6-sun 63 /usr/lib/jvm/java-6-sun
Aus diesen gelisteten Varianten kann man nun den Default setzen. Man wählt dazu den Bezeichner der Variante (erster Begriff in der Zeile).
sudo update-alternatives --config java-6-sun
Dienstag, Mai 22, 2012
MMS Videostrom speichern
Wie man Videoströme aus einer Mediathek (z.B. der ARD Mediathek) speichert.
Step 1
Man schaut sich den Quelltext der Seite an
Rechtsklick > Quelltext anzeigen
Step 2
Mit STRG+F suchen nach "mms".
(Hinweis: Wenn nichts gefunden wird, hilft euch dieser Artikel leider nicht weiter. Dann müsst ihr schauen, welches Protokoll verwendet wird. Ihr könnt nach "wmv", "mp4", "flv" oder "mov" suchen, um den Datenstrom im Quelltext zu finden. Manchmal machen es einem die Anbieter aber alles andere als leicht. Hier beschreibe ich nur die einfache Variante, weil die komplexe immer etwas anders aussieht.)
Step 3
Kopiert die URL des Datenstroms z.B. "mms://a199.v66156.c6615.g.vm.akamaistream.net/7/199/6615/S0054015.wmv"
Step 4
Terminal öffnen und folgenden Befehl eingeben:
mplayer -dumpstream mms://a199.v66156.c6615.g.vm.akamaistream.net/7/199/6615/S0054015.wmv -dumpfile mein-name.wmv
Für die ZDF Mediathek hab ich hier auch einen Anleitung gefunden.
Step 1
Man schaut sich den Quelltext der Seite an
Rechtsklick > Quelltext anzeigen
Step 2
Mit STRG+F suchen nach "mms".
(Hinweis: Wenn nichts gefunden wird, hilft euch dieser Artikel leider nicht weiter. Dann müsst ihr schauen, welches Protokoll verwendet wird. Ihr könnt nach "wmv", "mp4", "flv" oder "mov" suchen, um den Datenstrom im Quelltext zu finden. Manchmal machen es einem die Anbieter aber alles andere als leicht. Hier beschreibe ich nur die einfache Variante, weil die komplexe immer etwas anders aussieht.)
Step 3
Kopiert die URL des Datenstroms z.B. "mms://a199.v66156.c6615.g.vm.akamaistream.net/7/199/6615/S0054015.wmv"
Step 4
Terminal öffnen und folgenden Befehl eingeben:
mplayer -dumpstream mms://a199.v66156.c6615.g.vm.akamaistream.net/7/199/6615/S0054015.wmv -dumpfile mein-name.wmv
Für die ZDF Mediathek hab ich hier auch einen Anleitung gefunden.
USB Stick Umbenennen in Ubuntu
Step 1
Terminal Starten (z.B. mit STRG+ALT+T in Unity)
Man wechselt am Besten direkt in die Umgebung des Super-Users "root"
sudo su
Step 2
Herausfinden, wie das Gerät heißt, also wie der systeminterne Device Name lautet. Dazu steckt man den Stick und klickt im Datei Explorer (Nautilus, Thunar) einmal drauf, damit er montiert wird.
Dann gibt man in der Kommandozeile ein:
mount
Der erste Ausdruck in der letzten Zeile ist der interne Gerätename des Sticks - bei mir ist das "/dev/sdc1".
Step 3
Man hängt den Stick wieder aus. (nicht den Stick ziehen, nur per Software aus dem Dateisystem entfernen)
Im Terminal eingeben:
umount /dev/sdc1
(bzw. den Gerätenamen von eurem Stick)
Step 4
Dann zwei Wege, jenachdem ob der Stick FAT32 oder NTFS formatiert ist.
Probiert einfach aus. Kann nix passieren, weil die Programme immer nochmal gegenchecken.
Variante 1 - FAT32
mlabel -i /dev/sdc1 -s ::NAMENEU
Variante 2 - NTFS
ntfslabel /dev/sdc1 NAMENEU
Step 5 - falls Programme fehlten
Wenn eines der Programme fehlt, mit folgendem Befehl installieren.
sudo apt-get insall mtools ntfsprogs
Wem es geholfen hat, kann mir einen kurzen Kommentar hinterlassen. Danke.
Labels:
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