Das vierte Siegel

Sonntag, April 26, 2009


"Und da es das vierte Siegel auftat, hörte ich die Stimme des vierten Tiers sagen: Komm! Und ich sah, und siehe, ein fahles Pferd. Und der darauf saß, des Name hieß Tod, und die Hölle folgte ihm nach. Und ihnen ward Macht gegeben, zu töten das vierte Teil auf der Erde mit dem Schwert und Hunger und mit dem Tod und durch die Tiere auf Erden." (Offenbarung des Johannes, 6)

http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,621162,00.html

ToneMatrix

Freitag, April 24, 2009

Skandale

Sonntag, April 05, 2009




URO club

Montag, März 16, 2009



- darauf habe ich so lange gewartet

Verbietet Brot

Sonntag, März 15, 2009


http://verbietetbrot.de

Und verbietet gleich auch Supermario Bros.
Dort lernen die Kinder, dass sie vom Pilze essen ganz groß werden.



Und Mario Kart, denn es führt unweigerlich zu Verkehrsunfällen.



Und Donkey Kong - denn es birgt Gewaltrisiken

Panik als Gesellschaftsform - Beispiel: Waldsterben

Dienstag, März 10, 2009


Wenn man sich heute mit den Sorgen und Ängsten der Menschen beschäftigt, fällt auf, dass die Ängste und Sorgen frei austauschbar sind und sich von Zeit zu Zeit verändern. Ist es heute der Klimawandel hin zu einem trockenen und heißen Planeten, so war es Ende der 60er Jahre noch die Angst vor einer neuen Eiszeit. Kürzlich kaufte Deutschland auf Grund einer weltweiten Pandemie für mehrere Milliarden Euro Tamiflu ein, dessen Wirkung zu jeder Zeit von Ärzten weltweit umstritten war.

Ich möchte diese Panikmache mit einem Beispiel aus der Vergangenheit deutlich machen, denn zu aktuellen Paniken wie der Kreditkrise oder dem Klimawandel tragen wir selbst zu viel subjektiv erzeugte Erfahrungen und Wissen in unseren Köpfen, die uns die Sicht vernebeln.

Das Waldsterben

Ich zitiere Auszugsweise die Wikipedia.

"Waldsterben, auch „neuartige Waldschäden“ bezeichnet Waldschadensbilder in Mittel- und Nordeuropa, die seit Mitte der 70er Jahre festgestellt und insbesondere in den 80er Jahren breit diskutiert wurden. Das Auftreten von großflächigen Schädigungen am Waldbaumbestand und forstlich bedeutenden Baumarten führte damals zu Befürchtungen, der gesamte Waldbestand in Deutschland auf einem Drittel der Landesfläche sei in Gefahr. ...

Als Ursachen des komplexen Phänomens wurden Ursachen wie Umweltverschmutzung (Saurer Regen, bodennahes Ozon, Stickoxide, Schwermetallfreisetzung) zusammen mit dem Wegfall basischer Stäube durch frühere Umweltschutzmaßnahmen, forstwirtschaftliche Probleme wie fehlerhafte Bestockung und die Altersstruktur der Waldbestände wie auch temporäre Ursachen (Trockenheit, Frost, Klimaabkühlung, Schädlingsbefall) angebeben. Das Waldsterben wurde auch im Zusammenhang mit Zukunftsängsten und Kriegsgefahr zu Anfang der 80er Jahre zu einem Politikum und führte mit zu dem politischen Aufstieg der Grünen. Zu dieser Zeit war das Umweltbewusstsein und die öffentliche Aufmerksamkeit für Umweltschäden wie auch die Bemühung um eine Erhaltung des Kulturguts wie auch der „Sehnsuchtslandschaft Deutscher Wald“ erheblich gestiegen. ...

Das Waldsterben gilt als komplexes Phänomen, bestehend aus verschiedenen abiotischen und biotischen Faktoren mit zeitlicher und räumlicher Variation. Der Schadstoffeintrag aus der Luft spielte bei den Nadelbäumen eine besonders wichtige Rolle

Kälteperioden und Trockenheit

Vor 2003 hatte die damalige Bundeslandwirtschaftsministerin Renate Künast das Waldsterben für beendet erklärt, in Übereinstimmung mit Befunden der europäischen Nachbarn. Starke Schäden am europäischen Waldbestand wurden 2003 durch eine erhebliche Trockenphase hervorgerufen. Die öffentliche Diskussion über die Ursachen des Waldsterbens wurde dadurch in eine neue Richtung gelenkt und Trockenphasen in den achtziger Jahre als ein wichtiger unmittelbarer Auslöser der Waldschäden identifiziert. Eine dauerhafte anthropogen bedingte Versauerung der Böden hingegen schwächt die Feinwurzeln der Bäume und deren Aufnahme von Mineralstoffen (vgl. Mykorrhiza).

Zudem führte der harte Winter 1978/79, bei dem die Temperaturen in Teilen des Landes in kurzer Zeit um 30 Grad absackten, zu bedeutenden Frostschäden und gilt inzwischen als ein weiterer Auslöser der intensiven öffentlichen Diskussion. Auch nach dem trockenen Sommer 2003 weist der Schadensbericht wieder Spitzenwerte aus: in der Stufe „deutliche Schäden“ stieg der Anteil in den jeweiligen Schadensberichten von 23 % 2003 auf 31 % 2004. In den Jahren nach 1978/79 erholte sich der Wald deutlich und dies wurde auch für die Folgen der Trockenheit 2003 erwartet und bestätigte sich.

Waldsterben als Medienphänomen

Das Waldsterben wurde von einigen Kritikern [6] als deutsches Medien-Klischee beschrieben, welches ein völlig übertriebenes apokalyptisches Weltuntergangsszenario heraufbeschwöre und Alarmismus auslöse [7]. Im Ausland wurde unterstellt, es handele sich beim „Waldsterben“ um ein rein deutsches Phänomen. Der französische Begriff „le waldsterben“ unterstellte den östlichen Nachbarn nationalistisch gefärbte, romantische Zuneigung zum Deutschen Wald. Zudem wurden dramatische Übertreibungen und unnötige apokalyptische Ängste im Umweltbereich unterstellt. Global hatte die Belastung mit Schwefeldioxid und damit dem Sauren Regen, bereits im Jahr 1973 ihren Höhepunkt erreicht und wurde nach der Stockholmer UN-Umweltkonferenz 1972 und bis zum ersten Waldschadensbericht 1984 deutlich verringert.

In Westdeutschland war diese Entwicklung aus mehreren Gründen verzögert. Unter dem Begriff Waldsterben wurden unterschiedliche Schadensursachen und Schäden subsumiert und in Öffentlichkeit und Medien sehr intensiv beobachtet und wahrgenommen.

Die dramatischen Fernsehbilder stark zerstörter Waldgebiete der 80er Jahre stammen ausnahmslos von einigen wenigen Flecken im Harz oder Erzgebirge. Die Ende der 70er intensivierte Nutzung der vorhandenen Braunkohlevorkommen in Westdeutschland (inklusive der Oberpfalz), der DDR und CSSR und eine unzureichende Umwelttechnik führten hier zu Belastungen, die bereits in der Zeit der frühen Industrialisierung als Rauchschäden erklärt und benannt wurden. (Allerdings sind einzelne Symptome der „neuartigen“ Waldschäden bereits auf Landschaftsgemälden aus früheren Jahrhunderten zu abgebildet. Nur teilweise lässt sich dafür die bereits im Mittelalter begonnene Verhüttung sulfidreicher Erze verantwortlich machen.)

Politische Folgen

Insgesamt hat der Waldanteil und die wirtschaftliche Rolle der Forsten nach der Diskussion des Waldsterbens global eher zu- als abgenommen.

Aus politischen Gründen konnte berechtigte Kritik am Waldzustandsbericht und dessen Erhebungsverfahren, welcher 1988 unter anderem in Nature und 1996 vom Bundesforschungsministerium für unbrauchbar[8] erklärt worden war, nicht in das Verfahren aufgenommen werden. Versuche, das Verfahren zu änderen[9], scheiterten an Einsprüchen von Umweltverbänden und Sensationsberichterstattung in Medien, die unterstellten, das Waldsterben solle „gesundgelogen“ oder per Dekret „verboten“ werden.

Opel von GM abnabeln? Geht das so einfach ...?

Mittwoch, März 04, 2009

Wie immer sehen viele bestimmte Themen nicht aus einer systematischen Sicht, sondern wählen ohne zu hinterfragen, welche Meinung sie in der Opel-Frage vertreten. Die einen nennen es Stamm-Tisch-Niveau - ich nenne es Adhoc-Denken.
Am Falle der Adam Opel AG wird dieses Denken wieder einmal sichtbar, denn das einfache Abtrennen von der GM-Mutter ist nicht so einfach, wie es scheint. Rein juristisch gehört beispielsweise der neue Insignia - obgleich von Opel entwickelt - nicht der Opel AG. Aber lest selbst ...

"THOMAS SIGMUND | BERLIN
GM und Opel sind technisch und juristisch eng verflochten. Vor allem die Frage nach den Patentrechten ist verzwickt, da Opel vor vier Jahren seine Patente und sein Know-how an eine GM-Gesellschaft mit dem Namen „GM GTO“ übertragen hat. Dort sind sie zusammen mit den Technologien aus dem restlichen GM-Konzern in einem Patentpool gebündelt.

Die Portfolios großer Technologiekonzerne können mehrere Tausende weltweite Patentfamilien umfassen. Als Gegenleistung für die Übertragung hat Opel einen Schuldschein über 1,8 Mrd. Euro von GM erhalten, auf den jedoch bisher nicht gezahlt wurde. Gleichzeitig hat Opel die Patente von GM GTO gegen eine umsatzbezogene Lizenzgebühr rücklizenziert. Allein im Jahr 2007 hat Opel hierfür Gebühren in Höhe von 633,4 Mio. Euro bezahlt – also mehr als ein Drittel des Gesamtkaufpreises.

Matthias F. Meyer, renommierter Patentrechtsexperte und Partner bei der internationalen Sozietät Bird & Bird, hat für das Handelsblatt drei Lösungsansätze erarbeitet, wie Opel und GM zukünftig mit der Patentrechtsfrage umgehen könnten.

Lösungskonzept 1:
Opel führt den Lizenzvertrag mit GM auch nach einer Herauslösung aus dem GM-Konzern einfach weiter. Opel zahlt die vertragsgemäß geschuldeten Gebühren und nutzt die lizenzierten Technologien. Problem dabei: Die genauen Bedingungen des Lizenzvertrages zwischen Opel und GM sind noch nicht bekannt; zudem erscheinen die von Opel zu zahlenden Lizenzgebühren auf den ersten Blick hoch. Diese Option sollte also erst nach gewissenhafter Analyse in Betracht gezogen werden.

Lösungskonzept 2:
Opel lässt sich von GM nur die notwendigen Patente aus dem Pool von GM GTO isoliert übertragen – frei nach dem Motto „Die guten ins Töpfchen, die schlechten ins Kröpfchen“. Problem dabei: GM dürfte sich nur widerwillig darauf einlassen, nicht zuletzt wegen Opels attraktiven Lizenzzahlungen. Zudem ist davon auszugehen, dass GM und Opel eine Vielzahl von Technologien gleichzeitig nutzen, so dass nur eine anteilige Übertragung der betreffenden Patente auf Opel infrage kommt.

Lösungskonzept 3:
Eine schnell umsetzbare und wohl auch für Opel ideale Lösung könnte es sein, die Patentübertragung rückgängig zu machen. Im Gegenzug würde Opel die Schuldverschreibung zurückgewähren. Diese Option hätte den Vorteil, dass Opel in Zukunft nicht jedes Jahr hohe Lizenzgebühren zahlen müsste. Um dieses Konzept auch für GM attraktiv zu machen, könnte Opel eine (Rück-)Lizenz an den Patenten an GM erteilen. So könnte GM die Bilanz von Verbindlichkeiten in Höhe von 1,8 Mrd. Euro befreien und gleichzeitig die Nutzungsrechte an den Patenten behalten."
Handelsblatt vom 03.03.09

So - und nun frage man sich, was passiert und wohin ein Großteil der Staatshilfen fließen wird, wenn GM am Boden liegt und Opel mit seinem von GM GTO lizensierten Insignia satte Gewinne fährt. Getrennte Konzerne schenken sich doch nichts. Zumindest nicht in dieser Welt ...

Pixar Presto

Donnerstag, Februar 26, 2009


Presto from georgesyson on Vimeo.

Credit Crisis Visualized

Montag, Februar 23, 2009


The Crisis of Credit Visualized from Jonathan Jarvis on Vimeo.

Atlantis entdeckt

Sonntag, Februar 22, 2009


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DerStandard, 22.02.2009

"Hat der griechische Philosoph Plato Atlantis nur erfunden oder steht doch mehr dahinter? Der Großteil der Historiker sieht darin nicht mehr als ein Märchen, dennoch hielten sich die Gerüchte über die 9600 vor Christus versunkene Stadt über die Jahrtausende am Leben.

Der aktuellste "Beweis" wurde nun mit der Google Earth-Erweiterung Google Ocean entdeckt, die auch Unterwasseraufnahmen integriert. Der britischen Zeitung Telegraph zufolge sei der 38-jährige Bernie Bamford auf eine verdächtige Sichtung gestoßen. An den Koordinaten 31 15'15.53N, 24 15'30.53W zeichnet sich 600 Meilen von den Kanarischen Inseln ein Raster ab, der in etwa die Größe von Wales abbildet.

Charles Orser, Kurator für historische Archäologie an der New York State University meinte gegenüber The Sun, der Entdeckungsort stimme mit den Beschreibungen Platos überein. "Selbst wenn es nur geologischer Natur ist, ist es in jedem Fall eine genauere Beobachtung wert", so Orser.

Google Ocean sammelt Sonar-Daten, die Boote bei der Vermessung des Meeresbodens aufzeichnen. Gegenüber der UK Press Association kam von Seiten des Betreibers indes gleich das Dementi. Zwar seien mit Google Earth schon zahlreiche Entdeckungen gemacht worden, in diesem Fall handele es sich beim mysteriösen Raster allerdings lediglich um Artefakte, die beim Erstellen der Aufzeichnungen entstanden sind.

So schnell wollen sich einige Blogger im Internet - von Cnet bis Gizmodo - nicht mit der Erklärung zufrieden geben und vermuten gar eine weitgespannte Atlantis-Verschwörung... (zw)"

Schmeckts

Samstag, Februar 21, 2009

Fair Trade Ananas in Costa Rica

Montag, Februar 16, 2009





Kampagne

Dexter vs. Paul

Sonntag, Februar 15, 2009

Tower Defense

Samstag, Februar 14, 2009



Geniales Prinzip - macht Spass - ist im Grunde wie Dune2 nur eben auf das Verteigen alleine konzentriert.

http://www.madcowinteractive.com/TDWarzone/

Achtung Suchtgefahr!